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Im Allgemeinen orientiere ich mich an einen integrativen Ansatz, d.h. eine Kombination aus verhaltenstherapeutischübenden, tiefenpsychologischen, schematherapeutischen, systemischen und hypnotherapeutischen Ansätzen. Da aus meiner Therapieerfahrung jeder Mensch einzigartig ist, verlangt jedes Problem einen individuellen Ansatz. Daher schauen wir gemeinsam welche Methode zu Ihrem Problem am besten passt. Im Folgenden finden Sie eine Auflistung der Methoden, die in meiner Praxis zum Einsatz kommen:

Hypno-systemische Therapie
Die Hypno-Systemische Therapie stellt ein therapeutisches Verfahren dar, bei der der Klient mittels Hypnose in einen besonderen Bewusstseinszustand bzw. Trancezustand (Mittelhirn) versetzt wird, in welchem es ihm besser als im Alltagsbewusstsein (Grosshirnrinde, analytischer Verstand) gelingt, die eigenen Ressourcen und Potentiale (physiologischen, emotionalen und kognitiven Reaktionsmöglichkeiten) zu nutzen. Ziel ist es selbst die Hintergründe für seine Probleme zu erkunden, sich von alten Erfahrungen, die hinderlich sind zu lösen und diese neuzukonstruieren oder sich von negativen und einschränkenden Glaubenssätzen zu lösen (z.B. Ich bin nicht gut genug). Dieser Ansatz verbindet Modelle der kompetenzaktivierenden Hypnotherapie mit den ursprünglich aus der Familientherapie entwickelten systemischen Therapiekonzepten. Hypnotherapie ist ein mittlerweile gut erforschter, wissenschaftlich fundierter Ansatz, der von den Ärzte- wie Psychotherapeutenkammern anerkannt ist und dem auch vom Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung für Psychotherapie die Wissenschaftlichkeit bescheinigt wurde.

Mehr Informationen unter www.hypnose.de.

Systemische Therapie
Die Systemische Therapie ist ein eigenständiges psychotherapeutisches Verfahren mit einer Vielzahl von Methoden und Anwendungsbereichen. Die Systemische Therapie wurde am 14.12.2008 durch den Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie der Bundesregierung nach §11PsychThG als Therapieverfahren anerkannt. Ursprünglich aus der Familientherapie entwickelt, wird sie heute in der Arbeit mit Einzelnen, Paaren, Familien und Gruppen angewandt. Sie betrachtet den einzelnen Menschen im Beziehungsgefüge seines Umfeldes. Die therapeutischen Interventionen zielen darauf, Beziehungsmuster deutlich werden zu lassen, Ressourcen zu aktivieren und Handlungsmöglichkeiten zu eröffnen. Im Gegensatz zu vielen anderen Therapien können die Sitzungen in unregelmäßigen und oft grösseren Abständen stattfinden, am Bedarf der Klienten ausgerichtet.

Mehr Informationen unter www.igst.org.

EMDR
EMDR bedeutet Eye Movement Desensitization and Reprocessing. Beim EMDR regt der Therapeut Patienten mit belastenden Erinnerungen nach geeigneter Vorbereitung zu speziellen Augenbewegungen an, wodurch es möglich wird, zu ungenügend verarbeiteten Trauma einen sicheren und systmatischen Zugang zu bekommen. Dadurch wird die Integration der mit dem Trauma verbundenen Emotionen, Empfindungen, Gedanken und Körperreaktionen erreicht. Z.B. kann es nach einem Trauma zum sogenannten 'Sprachlosen Entsetzen' kommen, d.h. in der rechten Hirnhälfte werden Bilder prozessiert, die der Patient vor Augen hat, während das Sprachzentrum in der linken Hirnhälfte aktiv unterdrückt wird. Der Patient kann das Geschehene so nicht in Worte fassen. Durch EMDR wird ein Austausch zwischen beiden Hirnhälften angestoßen, der zur Verarbeitung des Erlebten führt. Mittlerweile weiß man, dass es nicht auf die Augenbewegungen selbst ankommt. Es kommt vielmehr auf die bilaterale Stimulation (z.B. schnelle/langsame Augenfolgebewegungen oder durch abwechselndes Klopfen der Handinnenflächen) der beiden Hirnhälften an, die beispielsweise auch durch akustische Reize hervorgerufen werden kann. Neben Traumata können mit EMDR auch viele Ängste und andere Symptome gut behandelt werden. EMDR wurde am 6.7.2006 durch den Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie der Bundesregierung nach §11PsychThG als Methode zur Behandlung der Posttraumatischen Belastungsstörung anerkannt.

Mehr Informationen unter www.emdria.de.

Brainspotting
Brainspotting (BSP) ist ein neuropsychotherapeutischer Ansatz, der uns ermöglicht, psychischen oder somatischen Stress auch aus sehr früher Kindheit (Babyalter) mithilfe von Augenpositionen in der Weise zu regulieren, dass es zu einer unmittelbaren Stressverarbeitung in Hirnstamm und Limbischen System kommt, auch wenn Ursache oder Zusammenhang der Trauma-Symptomatik dem Klienten nicht bekannt sind. Der Begriff "Brainspotting" stammt von dem amerikanischen Psychoanalytiker David Grand. "brain" bedeutet Gehirn und "spotting" (to spot) meint erspähen, erblicken, ausfindig machen. Brainspotting nutzt die Neuroplastizität des Gehirns zur Traumaverarbeitung ohne therapeutische Hypothesen oder Deutungen, sondern durch eine akzeptierende und neugierig-beobachtende Grundhaltung. Ziel der Methode ist eine vollständige Auflösung blockierter Erregung im Gehirn und im Körper eines Menschen. Brainspotting lässt sich anwenden bei: akutem, komplexem und einfachem Trauma, posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS), Panikattacken, generalisierter Angststörung, Depression, Zwangsstörung, Suchterkrankung, Leistungs- und Auftrittsblockaden, chronisch-psychosomatischer Erkrankung, Bindungsstörung, Schlafstörung, Essstörung, chronischem Kopfschmerz, Migräne, Fibromyalgie und bei verschiedenen Formen von dissoziativen Störungen.

Mehr Informationen unter www.brainspotting-heidelberg.de.

Traumafokus
Traumafokus (TF) ist eine tiefenpsychologische und körperorientierte Methode zur Verarbeitung von psychischem oder traumatischem Stress. Es ermöglicht eine spontane, unmittelbare Verarbeitung traumatischer Belastungen im Gehirn, ohne dass bewusste Erinnerungen vorhanden sein müssen. Traumafokus ist einer der ersten wirksamen neuro-psychotherapeutischen Ansätze, bei dem eine vollständige Auflösung von psychischem Stress möglich ist; sogar dann, wenn belastende Erfahrungen im Säuglingsalter, perinatal oder pränatal bestehen, die bewusst nicht abrufbar bzw. nicht erinnerbar sind. Wir nützen ebenso multisensorische Ressourcen, Körperressourcen oder Bindungsfiguren, -orte oder –elemente während einer Gehirn regulierenden Traumafokus Sitzung. Nicht wir als Therapeutinnen sind es die Klienten heilen, es sind die Klientinnen selbst, oder besser gesagt deren Gehirn, das aus einem dysregulierten Zustand in einen regulierenden Prozess gerät. Dadurch bilden sich neue Kreisläufe im Nervensystem. Diese neu gebildeten Verbindungen nehmen die Klientinnen körperlich bewusst war, der Stress oder der chronische Schmerz nimmt während einer jeden Sitzung kontinuierlich ab.

Mehr Informationen unter www.traumafokus.com.

Somatic Experiencing
Mit Somatic Experiencing (SE) wird das traumatische Ereignis körperlich und geistig „neuverhandelt“. Dabei ist nicht das Ereignis selbst entscheidend, sondern die Reaktionsweise des Nervensystems, d.h. wie die physiologischen Regulationskräfte des Nervensystems mit der Bedrohung fertig geworden sind. Mit SE ist es möglich, ohne Inhalt oder Erinnerung zu arbeiten, wenn das Ereignis emotional zu belastend erscheint. Eine mögliche Re-Traumatisierung bei der Aufarbeitung wird vermieden, indem die „eingefrorene“ Energie in kleinen Dosen „aufgetaut“ wird und schrittweise zur Entladung kommt. Durch das Aufspüren und Wiederbeleben dieser biologischen, körperlichen Abwehrkräfte, entsteht aus dem traumabedingten Gefühl von Lähmung und Erstarrung ein Gefühl von Lebendigkeit und eine Eröffnung von neuen Möglichkeiten und Lebensfreude. Die tief verankerten Nachwirkungen von Trauma können sich schonend auflösen. Mittels SE erfahren die Klienten durch „Neuverhandeln“ einer bedrohlichen Situation Hilfe bei der Entwicklung jener Ressourcen, die zum Zeitpunkt der traumatischen Erfahrung fehlten oder mangelhaft entwickelt waren. Durch die damit verbundenen „Entladungen“ kann der Körper seine unvollständige Antwort auf eine erfahrene Bedrohung zum Abschluss bringen. Die Folge ist, dass das Nervensystem wieder zu seiner Selbstregulierungsfähigkeit findet und die Symptome sich auflösen können.

Mehr Informationen unter www.somatic-experiencing.de.

Schematherapie bzw. Verhaltenstherapie
Die Schematherapie ist von dem amerikanischen Psychiater Jeffrey E. Young von der Columbia University in New York 1990 für Patienten mit Persönlichkeitsstörungen und chronischen Depressionen entwickelt worden. Dieser Ansatz gehört zur sogenannten dritten Welle der Verhaltenstherapie. Sie verbindet sowohl die Verhaltenstherapie, die an problematischen Denk- und Handlungsweisen ansetzt, sowie analytische Psychotherapie und tiefenpsychologisch fundierte Therapie, die sich beide vor allem unbewussten Prozessen sowie den biografischen Hintergründen psychischer Probleme widmen.
Im der Schematherapie werden verschiedene Therapiemethoden miteinander verknüpft. Es werden unter anderem Elemente aus dem Psychodrama, der Gestalttherapie, der systemischen Therapie, der Hypnotherapie, der Ego-State-Therapie sowie Körpertherapie verwendet. Mittlerweile findet dieser Ansatz erfolgreich Anwendung bei der Behandlung chronischer erkrankter Patienten mit Depressionen, Angststörungen, Persönlichkeitsstörungen (insbesondere Borderline- und Narzisstische Persönlichkeitsstörung), aber auch bei Essstörungen, Substanzmittelmissbrauch, bei Paartherapien, langjährigen Beziehungsstörungen und bei Störungen des Kindes- und Jugendalters.

Mehr Informationen unter www.ffap.eu/schematherapie/schematherapie.html.

Ego-State-Therapie bzw. Teile-Therapie
Die Ego-State-Therapie (englisch: ego state therapy, lateinisch ego ‚ich‘, englisch state ‚Zustand‘) ist eine psychotherapeutische Methode aus der Traumatherapie. Sie wurde von John Watkins und Helen Watkins 1980 entwickelt.

Menschen, die seelisch schwer verletzt wurden (Trauma), entwickeln zum Schutz ihrer Persönlichkeit Schutzmechanismen gegen die mit der Verletzung verbundenen Schmerz- und Angstgefühle. Einige tun dies, indem sie ihre Persönlichkeit in verschiedene Ich-Anteile (englisch: Ego States) „aufteilen“. Dies geschieht zunächst fast immer unbewusst. Diese Ich-Anteile können wie „eigene Persönlichkeiten“ ein Eigenleben entfalten, mit „eigenem“ Willen, „eigenen“ Gedanken und Gefühlen. Die Ego-State-Therapie hilft den Betroffenen, diese Ich-Anteile wieder besser in Richtung einer ganzheitlichen Persönlichkeit miteinander zu verbinden. Die Ego-State-Therapie ist geeignet für die Behandlung von Traumafolgestörungen, sowie anderen psychischen und psychosomatischen Störungen.

Mehr Informationen unter www.ifhe-berlin.de.

Körper- und Tanztherapie
Der Begriff Körper- und Tanzpsychotherapie umfasst eine Vielfalt verschiedener körperpsychotherapeutischer Verfahren mit unterschiedlichen therapeutischen Schwerpunkten. Gemeinsam ist ihnen die tiefenpsychologisch fundierte Ausrichtung.
Das tiefenpsychologische Konzept geht davon aus, dass unbewusste psychische Prozesse unser Fühlen, Denken und Handeln wesentlich beeinflussen. D.h. dass die Lebensgeschichte eines Menschen spiegelt sich in den Körperstrukturen, sichtbar in Körperhaltung und individueller Ausstrahlung eines Menschen. Die Bewusstmachung dieser unbewussten Vorgänge ist eine entscheidende Vorraussetzung für Veränderung und Heilung.

Mehr Informationen unter www.tanztherapie-fitt.de/tanztherapie.html.

Autogenes Training
Das Autogene Training gehört zum palliativ-regenerativen Stressmanagement und ist ein wissenschaftlich anerkanntes Verfahren zur aktiven Stressbewältigung und Entspannung. Im Rahmen dieses Entspannungstrainings steht die Regulierung und Kontrolle der physiologischen und psychischen Stressreaktion im Vordergrund.
Man unterscheidet zwischen solchen Bewältigungsversuchen, die zur kurzfristigen Erleichterung und Entspannung auf die Dämpfung einer akuten Stressreaktion abzielen (Palliation), sowie eher längerfristigen Bemühungen, die der regelmäßigen Erholung und Entspannung dienen (Regeneration).

PMR
Bei der Progressiven Muskelentspannung handelt es sich um ein Verfahren, bei dem durch die willkürliche und bewusste An- und Entspannung bestimmter Muskelgruppen ein Zustand tiefer Entspannung des ganzen Körpers, und dadurch auch des Geistes, erreicht wird. Dabei werden nacheinander die einzelnen Muskelpartien in einer bestimmten Reihenfolge zunächst angespannt, die Muskelspannung wird kurz gehalten, und anschließend wird die Spannung gelöst. Die Konzentration der Person wird dabei auf den Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung gerichtet und auf die Empfindungen, die mit diesen unterschiedlichen Zuständen einhergehen.

Trauma-Sensitives Yoga
Trauma-Sensitives Yoga ist eine körper- und bewegungszentrierte Methode, welche am Traumacenter Brookline von Bessel van der Kolk, David Emerson und seinem Team entwickelt wurde. Bei interpersonalen Traumen schaltet das Gehirn bzw. der Organismus in den Modus der "tonischen Immobilität". D.h. dass Hirnregionen, die für die Emotions- und Körperwahrnehmung und das Sprachzentrum zuständig sind, abgeschaltet werden.
Ziel des trauma-sensitiven Yogas ist es, sich behutsam mit Hilfe von selbstbestimmten Yogaformen, Atemübungen und Achtsamkeitspräsenzübungen aus der tonischen Immobilität zu befreien.

Mehr Informationen unter www.trauma-institut.eu/was-ist-traumasensitives-yoga-.html.