2021

Empowerment für Asiatisch gelesene Menschen

 

Anti-Asiatischer Rassismus ist ein Alltagsphänomen und keine Ausnahmeerscheinung und gehört seit dem 19. Jahrhundert leider zur Realität vieler Menschen. Mit der Coronakrise blüht diese Form von Diskriminierung wieder auf. 

 

Der Workshop soll asiatisch-markierte Menschen mit Diskriminierungs- und Rassismus­erfahrungen einen „braver space“ bieten. Wir wollen einen Austausch darüber ermöglichen, inwieweit Rassismus(-erfahrungen) die Teilnehmer­:innen geprägt und welche (Ressourcen-)Strategien sie entwickelt haben.

 

In dem Workshop werden kurz die Theorie und Praxis der Polyvagal-Theorie vermittelt, die dabei hilfreich sein kann, die bisherigen Erfahrungen einzuordnen und daraus ableitend die Selbstwirksamkeit bzw. die Handlungsoptionen zu erweitern. 

 

Des Weiteren werden kurz kommunikations- und sozialpsychologische Theorien vorgestellt (z.B. Ostrazismus, Double-Bind, Dramadreieck und/oder Stereotype Content Modell), um die vorbewussten Interaktionsmechanismen besser zu verstehen. 

 

In der Gruppe werden individuelle Strategien im gegenseitigen Austausch gestärkt und erweitert. Zum Einsatz für die Selbststärkung und Selbstregulation kommen Methoden aus der Körperarbeit, Yoga, Meditation, Tanz oder ressourcenvollem Schreiben zum Einsatz.

 

Co-Leitung: Lina Lam, zertifizierte Yoga- & Meditationslehrerin, Community Builderin für Deutsch-Asiat:innen, Workshopreferentin mit Schwerpunkt auf achtsamem Empowerment für PoC; @heylinalam

 

Termin: Freitag, 19. März 2021

 

Kosten: kostenfrei

 

Seminarzeit: 8.30-12.30h

 

Ort: AStA am KIT, Adenauerring 7, 76131 Karlsruhe