Akute Krisen bringen unser Leben oft aus dem Gleichgewicht. Die Trennung vom Partner, der Verlust des Arbeitsplatzes, ein Verkehrsunfall, die Diagnose einer schweren Erkrankung sind nur einige Beispiele für Ereignisse, die uns das Gefühl geben können, langsam die Kontrolle über unser Leben zu verlieren. 

 

Wenn die belastenden Ereignisse die zur Verfügung stehenden Ressourcen komplett aufbrauchen, kann es zu einer akuten Krise kommen. Jeder weiß um den berühmten letzten Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringen kann. 

Unser Innerstes kann dann bestimmt werden von Gefühlen wie Ohnmacht, Hilflosigkeit, Angst, Überforderung, Verzweiflung, Wut, Scham oder Schuld. Hinzu kommen meistens innere strafende Stimmen (z.B. ein Versager zu sein), die diese innere Dynamik verschärfen. Das Resultat davon ist, Fluchtverhalten (z.B. in Arbeit stürzen, Stoffliches- oder Nicht-Stoffliches Suchtverhalten, Affären), Unterwerfungverhalten (z.B. allen Recht machen, nur noch funktionieren, in schädlichen Beziehungen bleiben) oder Kontrollverhalten (z.B. übertriebenes Kontrollverhalten, Überwachsamkeit, ungesunder Perfektionismus). 

 

Diese Anzeichen interpretiere ich als Notsignale des Organismus, der um Hilfe schreit. Zu Beginn entwickeln wir gemeinsam eine innere Landkarte, um ein Verständnis für Ihre Symptome und deren Entwicklung zu bekommen. Daraus können erste Entlastungsschritteabgeleitet werden. 

 

Eine Einzeltherapie kann helfen, diese zugrundeliegende Dynamik, die die akute Krise mit verursacht haben, zu erkennen und zu verändern. Mein Anliegen ist es, Sie dabei zu unterstützen, Ihre Selbststeuerung (Gesunden Erwachsene) zu verbessern. Beispielsweise wichtige Fähigkeiten wie die Selbstberuhigung, Selbstfürsorge, die Selbstliebe, die Selbstakzeptanz, die Frustrationstoleranz oder gesundes Abgrenzen zu stärken. 

 

Bei folgenden Problemen bzw. Krisen kann ich Ihnen meine Unterstützung anbieten: 

  • depressiven Episoden (z.B. Einsamkeit, Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit, häufig Schuldgefühle und Schlafstörungen, häufig mit Überanpassung und sozialen Rückzug verbunden)  
  • Ängsten (z.B. Panikattacken, Vortrags-, Versagens- oder Prüfungsängste)  
  • Posttraumatische Belastungsstörung (z.B. Flashbacks, erhöhte Wachsamkeit und körperliche Übererregung)  
  • Komplexe posttraumatische Belastungsstörung (kPTBS) (z.B. nach wiederholten körperlichen und sexuellen Grenzüberschreitungen, emotionaler Vernachlässigung, Schwierigkeiten sich anderen Menschen nahe zu fühlen, Erinnerungsverluste)
  • Dissoziative Identitätsstörung (z.B. zwei oder mehr unterschiedliche Persönlichkeitszustände ("Innenpersonen"), bei denen ich mich Nachhinein nicht mehr erinnern kann, oft verbunden mit Innenpersonen, die daran zweifeln, dass das wirklich passiert ist, körperliche Starre bzw. Kollabieren, Gefühle wie Scham, Ekel oder Schuld wechseln sich immer wieder ab)
  • Trauma, Diskriminierung und Rassismus (z.B. wiederholende Diskriminierungserfahrungen bzw. rassistische Mikroaggressionen im Alltag in Bildungseinrichtungen oder Institutionen, Intersektionalität) 
  • Essstörungen (z.B. Bulimie, Adipositas, Binge-Eating, häufig Schamgefühle und übersteigerte Leistungsansprüche)  
  • Stoffliche- und Nicht-Stoffliche-Süchte (z.B. Alkohol, Cannabis, Soziale Netzwerke, Computerspiele, Pornos, Kontrollverlust)  
  • Zwangshandlungen (z.B. Ordnungs- oder Waschzwangrituale)  
  • Chronischen Schmerzen (z.B. Migräne, langfristige Rückenbeschwerden, Fibromyalgie)  
  • Schlafstörungen (z.B. Einschlaf- bzw. Durchschlafstörungen)  
  • Persönlichkeitsstörungen (z.B. immer wiederkehrende Beziehungsschwierigkeiten, Verlustängste, Angst vor Zurückweisungen)  
  • Anpassungsstörungen (z.B. Abtreibungen oder Fehlgeburt)  
  • Allergien (z.B. Neurodermitis, Psoriasis, häufig Schamgefühle und Ausgrenzungserfahrungen)  
  • Trauerbewältigung (z.B. Verlust eines Familienmitglieds oder eines geliebten Menschen, weitere Themen können die Auseinandersetzung mit dem Tod, dem Altern, Krankheit, Abschiednehmen von den Eltern oder die eingeschränkte Sexualität sein)